Massive Verzögerungen bei zugesagten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

In Ohlstedt, Bergstedt und Volksdorf müssen Anwohner weiter auf die Umsetzung längst zugesagter Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung warten. Dies wurde jetzt durch Kleine Anfragen von Thilo Kleibauer bekannt.

Anwohner in den Walddörfern müssen weiter auf die Umsetzung längst zugesagter Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung warten. Dies geht jetzt aus der Antwort des Senats auf Kleine Anfragen des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Thilo Kleibauer hervor.

Für Ohlstedt hatte der Senat bereits im Mai 2011 die Einrichtung einer Tempo 30-Zone im Bereich Alte Dorfstraße, Brunskrogweg und Ohlstedter Platz angekündigt. Die erforderliche Anordnung zur Aufstellung der Verkehrsschilder liegt allerdings immer noch nicht vor, da das Bezirksamt bei der Straßenverkehrsbehörde noch keine Planungen für bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung vorgelegt hat. Hierfür wurde jetzt ein Ingenieurbüro beauftragt, die Umsetzung wird im 3. Quartal 2015 angestrebt.

Auch die Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung am Rügelsbarg in Bergstedt lassen weiter auf sich warten. Zuletzt wurde den Anwohnern eine Umsetzung im laufenden Jahr angekündigt, nachdem die Planungen schon vor längerer Zeit vorgestellt wurden. Aus der aktuellen Antwort auf Kleibauers Anfrage geht nun allerdings hervor, dass bis heute noch keine Ausschreibung der Baumaßnahme erfolgt ist. Daher kann der Baubeginn erst im nächsten Jahr erfolgen. Ähnlich sieht es an der Schemmannstraße in Volksdorf aus. Vor einem halben Jahr war der Umbau noch für 2014 geplant, jetzt verzögert er sich bis zum zweiten Halbjahr 2015.

Hierzu Thilo Kleibauer, CDU-Bürgerschaftsabgeordneter für den Wahlkreis Alstertal-Walddörfer: "Es ist schwer nachvollziehbar, dass sich viele Projekte zur Verkehrsberuhigung im Bezirk jedes Jahr um ein ganzes Jahr weiter verzögern. An vielen Stellen in den Walddörfern hat über die Jahre der Durchgangsverkehr in Wohnstraßen zugenommen. Hier müssen zugesagte Maßnahmen wie am Rügelsbarg oder in der Schemmannstraße dann auch umgesetzt werden. Und wenn Senat und Bezirk für Ohlstedt öffentlichkeitswirksam neue Tempo 30-Zonen ankündigen, muss die Planung auch zeitnah losgehen und nicht erst drei Jahre später."
 

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