Sanierung des Volksdorfer Marktplatzes beginnt später

Ausschreibung für die Vergabe der Bauaufträge deutlich später gestartet als bislang angekündigt

Die Sanierung und Modernisierung des Volksdorfer Marktplatzes verzögert sich nun doch weiter. Zuletzt wurde vor zwei Monaten ein Baubeginn für Ende Oktober bzw. Anfang November in Aussicht gestellt. Allerdings hat das Bezirksamt Wandsbek erst jetzt die Ausschreibung für die Ausführung der Baumaßnahmen gestartet. Die Angebotsfrist endet am 14. November. Insofern bleibt zunächst abzuwarten, wann nach dem Ende der Ausschreibung ein Zuschlag erteilt werden kann. Ein Start der Bauphase noch in diesem Jahr ist damit sehr unwahrscheinlich. Zuvor hatte der Senat in der Antwort auf eine Kleine Anfrage bereits mitgeteilt, dass die geplanten Gesamtkosten für den Umbau des Marktplatzes nun 3,5 Millionen Euro betragen. Bislang ist das Bezirksamt lediglich von 2,5 Millionen Euro ausgegangen. Nun wurden sowohl Preissteigerungen als auch zusätzliche Elektro- und Wasseranschlüsse in der Planung berücksichtigt. Während der 12-monatigen Bauphase soll der Wochenmarkt jeweils auf Teilflächen stattfinden.

Hierzu Thilo Kleibauer, CDU-Bürgerschaftsabgeordneter für den Wahlkreis Alstertal/Walddörfer: „Die Sanierung des Marktplatzes ist dringend notwendig. Hierzu gehört auch eine zeitgemäße technische Infrastruktur für die Marktbetriebe, damit der beliebte Wochenmarkt langfristig attraktiv und wettbewerbsfähig bleibt. Es ist keine gute Nachricht, wenn sich die Baumaßnahmen weiter verzögern und das Bezirksamt erneut den Zeitplan nicht halten kann. Ganz wichtig ist jetzt, dass die Umsetzung der Arbeiten eng mit den betroffenen Marktbeschickern abgestimmt wird, damit der Wochenmarkt auch während der Bauphase wie vorgesehen stattfinden kann. Natürlich wirft der deutliche Kostenanstieg bei diesem Projekt Fragen auf. Allerdings ist hier auch zu berücksichtigen, dass der Wochenmarkt zahlreiche Arbeitsplätze bei Händlern oder regionalen Erzeugern sichert und nicht zuletzt der Stadt Hamburg jährliche Gebühreneinnahmen von über 200.000 Euro bringt.“

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